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Buch des Monats

Die Geschichte des Wassers
Maja Lunde

Norwegen im Jahr 2017: Die junge Signe kämpft als Umweltaktivistin bedingungslos für die kostbaren Wasservorräte ihrer Heimat. Dafür legt sie nicht nur ihre große Liebe auf Eis, sondern widmet ihr ganzes Leben dem größten Schatz der Menschheit: Dem Wasser. Was ihr Opfer bringt, zeigt sich vierundzwanzig Jahre später, im Jahr 2041 in Frankreich. Der junge David flüchtet mit seiner Familie vor der Dürre und erlebt neben unvorstellbarem Leid ein kleines Wunder.

Die Gewissheit, dass Wasser Leben ist und die ernüchternde Botschaft, dass es ohne Wasser kein Leben mehr geben kann hinterlässt ein Leseerlebnis, das klar macht: Lunde's Zukunftsvision ist leider kein Science Fiction, sondern liegt bereits sehr nahe an einer Realität, die wir uns nicht vorstellen möchten.